Was machst du eigentlich als Religionspädagoge?

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Die Wahl des richtigen Studiengangs ist auch im Bereich der Theologie keine einfache Aufgabe. In unregelmässigen Abständen informieren wir über die Info-Veranstaltungen verschiedener Hochschulen. Heute berichtet Yves Zurkirch zum Infotag am RPI an der Universität Luzern.

Mit meinem Morgenkaffee in der Hand, betrete ich als Student am RPI den Hörsaal mit Blick auf den Vierwaldstättersee. Bereits haben einige interessierte Personen im Raum Platz genommen. Achtung, es beginnt! Der Studienleiter leitet gekonnt durch die Informationsveranstaltung. Themen wie Stundenpläne, Vorlesungszeiten und Inhalte zu den einzelnen Modulen des Diplom- und Bachelorstudiengangs werden anschaulich erläutert. Unterstützt wird der Studienleiter von einigen Dozierenden des RPI, die ihr Fach vorstellen. So erfahren die Studieninteressierten, dass Fundamentaltheologie nichts mit Fundamentalismus zu tun hat, sondern sich auf das Fundament des christlichen Glaubens bezieht.

Wenn ich mich im Raum umsehe, bemerke ich bereits die ersten Fragen, die auftauchen. Die Fragerunde wird rege genutzt, und auch wir Studierenden kommen ins Spiel. Beim anschliessenden Apéro sind wir dabei, um weitere Fragen rund um das Studium zu beantworten. So werde ich gleich mit der ersten Frage konfrontiert: «Was hast du vor dem RPI gemacht?» So erzähle ich, wie ich als gelernter Schreiner als Ministranten-Leiter und Firmbegleiter meinen Weg ans RPI gefunden habe. «Ist es denn nicht sehr anspruchsvoll, Job, Studium und Freizeit unter einen Hut zu bringen?» Klar, am Anfang hatte ich so meine Mühe. Das viele Lesen und der neue Lernstoff sind sehr fordernd. Doch allmählich wächst man in die Sache hinein und kann sich die Zeit immer besser einteilen.

Als ich damals als Studieninteressierter den Infoanlass besucht hatte, war ich erstaunt über die Vielschichtigkeit des Berufes. Mir wurde durch den Infotag und das Gespräch mit den Studierenden bewusst, wie facettenreich Beruf und Ausbildung sind.

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