Das «Mädchen für alles» der Jubla

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Auf chance-kirchenberufe.ch geben wir regelmässig Einblick in konkrete Berufswelten. Dieses Mal berichtet Sandra Ruppli, Präses der Jubla Zufikon, über ihre vielfältige Tätigkeit.

Gemäss Leitbild unserer Pfarrei bilde ich als Präses der Jubla das Bindeglied zwischen der Pfarrei und der Jubla. Ich unterstütze die Jubla beim Reservieren von Räumen, bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei Versicherungsfragen, bei Fragen von Eltern und beim Bürokram. Ein aktuelles Beispiel: Wenn ich noch Würste vom «Fiire met de Chliine» übrighabe, sage ich das der Jubla; sie entscheiden dann, ob sie diese für eine Gruppenstunde brauchen können. Als in der Pfarrei festangestellte Präses versuche ich, Ressourcen miteinander zu verbinden.

Zusammen mit der Scharleitung bin ich mitten in der Planung eines Grossprojekts. Unsere Schar feiert im September ihr 15-jähriges Bestehen. Ein super Grund, ein Fest auf die Beine zu stellen und dabei gleich Werbung für unsere Schar zu machen.

Präses sein, bedeutet Vernetzung und Beziehungsarbeit. Meine Beziehungsarbeit bezieht sich nicht nur auf die Leitenden. Ich versuche im Religionsunterricht Werbung zu machen und kenne durch den Unterricht oder das Kleinkinderfeiern die meisten Eltern der Jubla-Kinder bereits. Die anderen Eltern lerne ich am Sommerlager-Infoabend oder bei der Gepäckabgabe kennen.

Im Sommerlager bin ich für den spirituellen Impuls zuständig. Den darf ich frei gestalten. Letztes Jahr feierten wir einen ökumenischen Lagergottesdienst zum Thema Harry Potter; dieses Jahr werde ich alle zusammen mit einem ehemaligen Scharleiter mit einem kleinen Theater überraschen.

Kurz gesagt: Meine Tätigkeit als Jubla-Präses gleicht der eines «Mädchen für alles». Die Arbeit ist und bleibt dadurch sehr spannend. Als Präses lerne ich aber auch von den Jubla-Leitenden. So weiss ich mittlerweile, dass der Apero nach dem Firmgottesdienst klappen wird, auch wenn ich bis kurz vorher nichts von den Jubla-Leitenden gehört habe.